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Fallbeispiel

Problem & Ausgangssituation

Bei einer sehr zurück gezogenen Unternehmerfamilie aus Bad Homburg verstarb die Großmutter. Weil sie die Haupteigentümerin der Gesellschaft war, wurde in den Medien vermehrt über die neue Anteils-Verteilung aufgrund der Erbschaft berichtet. Obwohl die Familie zum Schutz ihrer Privatsphäre und aus Sicherheitsgründen seit langem darauf achtete, ein unauffälliges Leben zu führen, konnte sie in diesem Fall nicht verhindern, dass durch die Medien-Publicity auch die Kinder und Enkel verstärkt in den öffentlichen Blickpunkt gerieten.

Corporate Trust wurde mit einem Schutzkonzept für die Persönliche Sicherheit der gesamten Familie beauftragt.

Analyse & Feststellung

Die drei Familienstämme achteten seit langem darauf, kein Aufsehen zu erregen. Dies sollte sich auch in allen getroffenen Schutzmaßnahmen wiederspiegeln. Zuerst wurden daher die Sicherheitseinrichtungen der Wohnanwesen überprüft und die neuralgischen Punkte für Überfälle, Einbrüche bzw. Entführungen auf den typischen Fahrtstrecken analysiert. Dabei wurde festgestellt, dass es nur eine unzureichende Absicherung der Gebäude gab, keine Möglichkeit für die Abgabe eines Alarms zuhause, im Büro bzw. im Fahrzeug bestand und das Risiko einer Entführung aufgrund der aktuellen Berichterstattung relativ hoch war.

Handlung & Erfolg

Corporate Trust erarbeitete ein Objektschutzkonzept für die Wohnanwesen und Firmenbereiche. Auf Grundlage dieses Konzepts konnten ausschreibungsfertige Unterlagen erstellt, entsprechende Angebote bei Fachfirmen eingeholt und die Sicherungsmaßnahmen umgesetzt werden. Außerdem wurde ein Aufklärungskonzept (sog. K106-Maßnahmen) erstellt, wodurch die Familien einen unauffälligen und kaum spürbaren Schutz erhielten. Die Aufklärungsmaßnahmen wurden in der Folgezeit durch die Sicherheitsspezialisten (Personenschützer) von Corporate Trust durchgeführt. Um auch im mobilen Bereich sicher zu sein, wurden in den Fahrzeugen Notrufdrücker eingebaut und den Familienmitgliedern Personenschutzsender übergeben, so dass sie jederzeit in der Lage waren, bei einer Gefahrensituation einen Alarm abzusetzen. Durch die Aufklärungskräfte vor Ort konnte das professionelle Alarmmanagement gewährleistet werden, weil sie rund um die Uhr zur Verfügung standen und die Situation bzw. den Aufenthaltsort der Familienmitglieder kannten.

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